Do

31

Dez

2020

HERZLICH WILLKOMMEN

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

herzlich Willkommen auf den Internetseiten der Liberalen im Kreis Stormarn.Hier finden Sie alles Lesens- und Wissenswerte über die Arbeit des FDP Kreisverbandes, der einzelnen Ortsverbände und natürlich noch viel mehr.

Über Ihr Interesse freue ich mich sehr und wünsche Ihnen viel Spaß beim Surfen. Unsere Internetseite wird ständig erweitert und aktualisiert – über Anregungen und konstruktive Kritik freuen wir uns natürlich jederzeit.        

Mit liberalen Grüßen

Anita Klahn, MdL
Kreisvorsitzende

Do

09

Apr

2020

Frohe Ostern und bleibt gesund.

Do

09

Apr

2020

Land und kommunale Landesverbände unterzeichnen Absichtserklärung für Zwischenlösungen im Kita-Bereich bis zum 31.12.2020

KIEL.  Das Land Schleswig-Holstein und die kommunalen Landesverbände haben heute (9. April)  einen „Letter of Intent“ über Absprachen von Zwischenlösungen für den KiTa-Bereich bis zum 31. Dezember 2020 unterzeichnet. Für zwei wesentliche Eckpunkte wurde ein landesweit abgestimmtes Verfahren vereinbart:

Verschiebung des Kitareformgesetzes um fünf Monate, sodass diese erst zum 1. Januar 2021 in Kraft tritt.
Gleichwohl einigen sich Land und Kommunale Landesverbände auf Einzelpunkte, um bestimmte Inhalte der Reform bereits zum 1. August 2020 umzusetzen. So wird die Elternentlastung in Form des Beitragsdeckels, inkl. Verbesserungen bei Geschwisterermäßigung und Sozialstaffel, Mindestvergütung für Kindertagespflegepersonen sowie die Nutzung der Kita-Datenbank umgesetzt. Die für Qualität im Haushalt bereitstehenden Mittel werden für weitere Verbesserungen des Fachkraft-Kind-Schlüssels, Leitungsfreistellung und Verfügungszeiten noch in diesem Jahr eingesetzt. Zusätzlich wurde auch vereinbart, dass bereits den Eltern zugesagte Plätze in einer auswärtigen Einrichtung wahrgenommen werden dürfen. 

„Wir erreichen mit dieser Vereinbarung nicht nur, dass die dringende Entlastung von Elternbeiträgen weiterhin planmäßig umgesetzt wird, sondern wir schaffen auch für die Einrichtungen und die Kommunen Klarheit darüber, was wir als Land im Kita-Bereich trotz der Verschiebung noch in diesem Jahr erreichen wollen“, so Minister Dr. Garg. 

Eine Kostenausgleichsregelung zwischen Land und Kommunen zur Freistellung von Elternbeiträgen für Krippe, Kita, Hort und Kindertagespflege für 2 Monate. 
Die Kommunen verpflichten sich, allen Trägern von Kindertageseinrichtungen das durch den Wegfall der Elternbeiträge entstandene Defizit für den Zeitraum von 2 Monaten auszugleichen, wobei Kurzarbeitergeld gegengerechnet wird. Die Kreise und kreisfreien Städte verpflichten sich, die Eltern von Kindern in vom örtlichen Träger erlaubter Kindertagespflege ebenfalls von vertraglich geschuldeten Elternbeiträgen freizustellen. Das Land stellt den Kommunen zur Kompensation Landesmittel zur Verfügung, wobei man von einer Größenordnung von etwa 50 Mio. € ausgehen kann.

„Wir schaffen mit der Absichtserklärung zügig Planungssicherheit für Eltern und Kommunen und beschreiben einen Konsens zwischen Land und Kommunen in Reaktion auf die aktuellen Herausforderungen. Dieser Konsens bietet auch für den Landtag eine gute Grundlage für seine weiteren Beratungen und Entscheidungen“, erklärte Marc Ziertmann, Geschäftsführer des Städteverbandes stellvertretend für die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Landesverbände (Städteverband Schleswig-Holstein, Schleswig-Holsteinischer Landkreistag, Schleswig-Holsteinischer Gemeindetag). 

Das Land wird die den Kreisen und kreisfreien Städten gewährten Zuschüsse zu den Betriebskosten für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege nach § 25 KiTaG nicht zurückfordern. Das Krippengeld von 100 € wird in den betroffenen Monaten, trotz vollständigem Erlass der Elternbeiträge, weiterhin gewährt. Diese Überzahlung wird allerdings durch den Wegfall der gleichen Leistung im Juni und Juli wieder ausgeglichen. 

Für die offenen schulischen Ganztagsangebote (OGS) wird das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur ein eigenes Verfahren finden, welches direkt mit den Trägern der schulischen Angebote abrechnet.

Do

09

Apr

2020

Wirtschaftsministerium Aktuell

Angesichts dubioser Internetseiten, mit denen sich Cyber-Kriminelle in Nordrhein-Westfalen offenbar Corona-Soforthilfe-Auszahlungen zu erschleichen versuchen, prüft aktuell auch die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH), ob es ähnliche Fälle in unserem Land gibt und hat daher bereits vorsorglich Kontakt zum Landeskriminalamt (LKA) aufgenommen. Dem Dezernat „Cybercrime und Digitale Spuren“ des LKA sind derzeit noch keine angezeigten Fälle in Schleswig-Holstein bekannt. Die Ermittler behalten die Entwicklung der Lage nach Angaben von LKA-Sprecherin Carola Jeschke jedoch im Blick, um schnell reagieren zu können. Mehr? Bild klicken...

Angesichts dubioser Internetseiten, mit denen sich Cyber-Kriminelle in Nordrhein-Westfalen offenbar Corona-Soforthilfe-Auszahlungen zu erschleichen versuchen, prüft aktuell auch die Investitionsban…
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Angesichts dubioser Internetseiten, mit denen sich Cyber-Kriminelle in Nordrhein-Westfalen offenbar Corona-Soforthilfe-Auszahlungen zu erschleichen versuchen, prüft aktuell auch die Investitionsban…

 

Do

09

Apr

2020

Bildungsministerin Prien: "Starker Beitrag für die MINT-Bildung" I Schleswig-Holstein unterstützt die Initiative "Wir bleiben schlau! Die Allianz für MINT-Bild


KIEL. Angebote zur MINT-Bildung auf einen Klick: Das bietet die Initiative "Wir bleiben schlau! Die Allianz für MINT-Bildung zuhause". Um Schülerinnen und Schülern in Zeiten der Corona-Krise das Lernen zu Hause zu erleichtern, werden speziell für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik vielfältige Aufgaben und Anregungen auf der Seite http://www.wir-bleiben-schlau.de angeboten. Schleswig-Holstein unterstützt diese Initiative. "Das ist starker Beitrag von vielen, um die MINT-Bildung auch unabhängig vom Unterricht zu fördern. Deshalb sind wir zunächst mit dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) dabei. Ich bin mir sicher, dass wir weitere Institutionen wie die Schülerforschungszentren für diese Allianz gewinnen können", sagte Bildungsministerin Karin Prien heute (9. April) in Kiel.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Länder haben diese Initiative gemeinsam mit Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Unternehmen ins Leben gerufen. Über eine zentrale Internetseite gelangt man zu spannenden Aufgaben und Anregungen der rund 50 Allianz-Partner. Bestehende und neue Angebote werden gebündelt. Zum Beispiel kann man in einem virtuellen Labor selbst chemische Versuche durchführen. Oder man kann lernen, wie man einen Computer programmiert. Außerdem gibt es Experimente rund um das Thema Klima und vieles mehr.  Das BMBF fördert im Rahmen der Initiative vier Wettbewerbe für Kinder und Jugendliche zu Hause: die #MINTatHome Challenge, den MINT-Malwettbewerb der Mintmagie-Kampagne, den Wettbewerb "Mathe im April" sowie den Wettbewerb "D3- Druck: Dein Ding in 3D!". 

Do

09

Apr

2020

Stand 09.04.2020 mit einer Zusammenfassung vom 08.04.2020

Zur gestern herausgegebenen klarstellenden Regelung zu Familientreffen erläutert die Landesregierung ergänzend: 

Oberstes Ziel ist es wie mitgeteilt, Kontakte zu vermeiden und auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren. Das dient dem Schutz insbesondere der gefährdeten Gruppen und trägt dazu bei, Leben zu retten. Nach den bis gestern gültigen Regeln waren Familientreffen unabhängig von der Anzahl der Personen dennoch möglich. Sie sind auch weiterhin möglich, aber das Land hat die Gesamtpersonenzahl für ein familiäre Zusammentreffen ab sofort auf maximal 10 beschränkt (außer ein Haushalt beinhaltet ohnehin mehr als 10 Personen). Inhaltlich ist dies eine Präzisierung bestehender Regelungen und keine Lockerung.

 

Gemeldete Fälle1934 Fälle wurden bislang seit Beginn der Epidemie insgesamt in Schleswig-Holstein der Landesmeldestelle gemeldet (+ 104 im Vergleich zur Meldung am Vortag). 

 

Genesene Personen: Die Anzahl inzwischen genesener Personen ist nicht meldepflichtig und daher nicht statistisch bei der Landesmeldestelle erfasst. Das Robert Koch-Institut (RKI) nimmt jedoch auf Basis verschiedener Faktoren wie z.B. Krankheitsbeginn und Krankheitsdauer Schätzungen zur Anzahl genesener Personen vor. Demnach sind in Schleswig-Holstein derzeit seit Beginn der Epidemie 1050 Personen genesen. Die Daten des RKI – die einen kleinen zeitlichen Versatz zu den Landesdaten haben können - finden Sie hier: https://corona.rki.de (zum Aufrufen des Dashboards wird ein aktueller Internet-Browser benötigt. Durch einen Klick auf das entsprechende Bundesland in der Übersichtsliste kann die Zahl der Genesenen für Schleswig-Holstein aufgerufen werden.)

 

Hospitalisierung seit Beginn der Epidemie: 280 Personen sind oder waren demnach in klinischer Behandlung (+ 23 im Vergleich zur Meldung am Vortag). 


Hospitalisierung derzeit: 156 Personen befinden sich derzeit in klinischer Behandlung. (+3 im Vergleich zur Meldung am Vortag).

 

Todesfälle: 36 Todesfälle im Zusammenhang mit der Viruserkrankung gemeldet (+1Neumünster, +3 Kreis Pinneberg, +1 Kreis Plön, +2 Kreis Steinburg, +1 Kreis Stormarn, im Vergleich zur Meldung am Vortag). Enthalten ist ein Todesfall in Ägypten, der Schleswig-Holstein zugerechnet wird, da der Verstorbene Einwohner in Schleswig-Holstein war. 

In der Anlage finden Sie eine grafische Übersicht der Landesmeldestelle, Institut für Infektionsmedizin an der CAU, zum Geschehen im Land. 

 

Basis für die Daten sind die Zahlen, die die Kreise und kreisfreien Städte auf dem offiziellen Meldeweg der Landesmeldestelle mitteilen. Da die Datenerfassung und Übermittlung Zeit benötigt, können Abweichungen von den vor Ort kommunizierten Fällen entstehen. Im Einzelfall kann es auch zu einer Reduzierung der gemeldeten Fälle kommen, z.B. wenn sich eine Meldung nicht bestätigt hat.  

 

Fragen und Antworten finden Sie hier: www.schleswig-holstein.de oder https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/FAQ/faq_coronavirus_node.html

 

Mi

08

Apr

2020

Wirtschaftsminister Bernd Buchholz hofft auf einen schnellen Neustart des Tourismus nach der Corona-Krise

Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz hofft auf einen schnellen Neustart des Tourismus nach Überwindung der Corona-Krise. «Ich glaube, dass wir für die nächsten Jahre vielleicht sogar einen Boom des Inlands-Tourismus und damit auch einen Boom bei uns im Land Schleswig-Holstein erleben können», sagte der FDP-Politiker im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verlangsamen, hatte die Jamaika-Koalition Mitte März einen Tourismusstopp für Schleswig-Holstein verhängt, der zunächst bis zum 19. April fortdauern soll.

«Sicherlich werden wir im Tourismus nicht wieder von Null auf Hundert aufdrehen können», sagte Buchholz. Dies werde davon abhängen, wann und wie größere Ansammlungen aus medizinischer Sicht wieder möglich sein werden. «Ich bin da aber auch nicht pessimistisch, sondern ich glaube, dass das für den Inlands-Tourismus sehr wohl eine sehr gute Wiederbelebung auch schon in diesem Jahr bedeuten kann.» Denn Auslandsreisen würden viele Menschen voraussichtlich erst später wieder antreten.

Weiter sagte Buchholz (Audio starten – „im Browser anhören“)

Mit einem Mittelstands-Sicherungsfonds in Höhe von 300 Millionen Euro will die Landesregierung durch die angeordneten Schließungen um ihre berufliche Existenz bangenden Hoteliers und Restaurantbesitzern mit Darlehen helfen. Es seien bis gestern Abend bereits 470 entsprechende Anträge von der Tourismusbranche gestellt und 260 zur Auszahlung genehmigt worden, sagte Buchholz. Insgesamt seien damit schon jetzt über 30 Millionen Euro an Krediten gewährt worden – zusätzlich könnten die Betriebe Einmal-Zuschüsse von bis zu 30 000 Euro beantragen.

Die Tourismusbranche sei von der Krise besonders stark betroffen, weil sich deren Umsätze nicht nachholen ließen, sagte Buchholz. «Sicherlich ist das der größte Einschnitt seit dem Krieg, den der Tourismus in Schleswig-Holstein erlebt hat.» Wann genau die Hotels und Gaststätten wieder öffnen können, sei noch nicht vorhersagbar. «Aber jetzt bereits die gesamte Sommersaison verloren zu geben, das würde ich für übertrieben halten.»

Mi

08

Apr

2020

Anträge aus Soforthilfe-Kultur können ab sofort gestellt werden I Kulturministerin Karin Prien: „Es geht um eine schnelle Hilfe für die Kulturschaffenden“

KIEL. Seit wenigen Tagen steht für gemeinnützige Einrichtungen der Kultur und Minderheiten ein knapp 30 Millionen schweres Unterstützungspaket zur Verfügung. Ab sofort können Gelder aus der Soforthilfe Kultur beantragt werden. „Es geht jetzt um eine schnelle Hilfe für die Kulturschaffenden in unserem Land. Sie leiden in Folge der Corona- Epidemie unter dramatischen Einnahmeverlusten und sind zum Teil in ihrer Existenz bedroht. Jeder Euro, den wir in den nächsten Tagen und Wochen auszahlen, hilft unsere reichhaltige Kultur- und Bildungslandschaft zu bewahren“, sagte Kulturministerin Karin Prien heute (8. April) in Kiel. Das Unterstützungspaket richtet sich an gemeinnützige juristische Personen aus den Bereichen Kultur, Weiterbildung, Minderheiten und Volksgruppen mit Sitz in Schleswig-Holstein. Ministerin Prien: Das ist eine ungeheure Kraftanstrengung für das Land, aber für mich ohne Alternative. Ich bin dem Bund dankbar für seine bisherigen Sofortmaßnahmen und mit unserer Soforthilfe Kultur schließen wir die Förderlücke für die gemeinnützigen Kultur- und Bildungspartner.“

Die Ministerin betonte, dass die Soforthilfe Kultur maximal für drei Monate gewährt werde und ein nicht rückzahlbarer Zuschuss sei. Unterstützung komme auch vom Landeskulturverband für Künstlerinnen und Künstler mit seinem Kulturhilfefonds – dieser ist mit Mitteln aus der Soforthilfe Kultur um zwei Millionen Euro erhöht worden. Seit dieser Woche können Einzelpersonen daraus mit 500 Euro unterstützt werden. „Es gibt von vielen Seiten Hilfe für die Kulturschaffenden in unserem Land, auch von den Bürgerinnen und Bürgern, die mit Spenden helfen. Dafür ein Dankeschön, so die Kulturministerin.

Unter www.schleswig-holstein.de/coronavirus-kultur sind die wichtigsten Fragen und Antworten zum Antragsverfahren genauso zu finden wie das Antragsformular und eine Service-Adresse für Nachfragen.

Mi

08

Apr

2020

Kabinett beschließt Prüfungsbedingungen. Ministerin Prien zu Abiturienten: Vertrauen Sie auf Ihr Können


KIEL. Das Kabinett ist in seiner heutigen (8. April) Sitzung dem Vorschlag von Bildungsministerin Karin Prien zur Durchführung der Abschlussprüfungen in diesem Schuljahr gefolgt. "Wir schaffen mit den nun festgelegten Regeln einen Rahmen, in dem aus heutiger Sicht die Abschlussprüfungen stattfinden können", so Prien. Die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen habe weiterhin höchste Priorität. Das Ziel des Bildungsministeriums sei es, für alle Schülerinnen und Schüler die bestmöglichen Prüfungsbedingungen in dieser schwierigen Situation sicherzustellen. "Dabei gehen Sicherheit und Gesundheit vor." Ministerin Prien machte den Schülerinnen und Schülern Mut, die am 21. April zu ihrer ersten Abiturklausur antreten "Sie sind gut vorbereitet. Sie wissen viel, Sie können viel und Sie sind durch die gesamte Oberstufe auf diese Prüfungen vorbereitet worden. Vertrauen Sie auf Ihr Können." Ab dem 11. Mai sollen die Schülerinnen und Schüler an Gemeinschaftsschulen dann in ihre Prüfungen zum Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA) und zum Mittleren Schulabschluss (MSA) starten.

Gemeinsam mit Gesundheitsexperten habe man ein Regelwerk erstellt, dass die Durchführung der Abschlussprüfungen an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen unter dem Gesichtspunkt des Infektionsschutzes möglich macht. Es orientiert sich an den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts für Veranstaltungen.

Zu den Handlungsempfehlungen für die Schulen zählen:

Organisation der Prüfungen
. Prüflinge und Prüfaufsicht benutzen bei Betreten des Schulgebäudes das dort bereitgestellte Desinfektionsmittel. Eine Prüfaufsicht führt eine Zugangskontrolle anhand der Teilnehmerliste durch und die Prüflinge versichern, dass sie bei sich keine respiratorischen Symptome festgestellt haben.
. In den Prüfungsräumen muss ein Mindestabstand von zwei Metern zwischen allen Prüflingen und zur Prüfungsaufsicht gewährleistet sein. Die Prüfungsgruppen müssen dazu entweder auf mehrere Räume aufgeteilt werden oder es müssen größere Räume (z.B.: Aula, Sporthalle) genutzt werden. Diese Abstände müssen auch sichergestellt sein in Wartebereichen und an anderen Orten, an denen Schülerinnen und Schüler sich aufhalten.
. Die Prüfungsaufgaben sollen vor Erscheinen der Schülerinnen und Schüler auf den Plätzen auslegt werden. Das Prüfungspersonal soll die Bögen dabei nicht direkt anfassen, sondern Handschuhe tragen.
. Die Prüfungsräume und die weiteren genutzten Räume werden am Vortag jeder Prüfung mit Reinigungsmitteln eingehend professionell gereinigt. Dies gilt insbesondere für die Tische der Prüflinge. Während der Prüfungsdurchführung sind die Räume regelmäßig zu lüften. Die Türen der Prüfräume sollten offengehalten werden, damit die Benutzung von Türklinken vermieden werden kann.
. In den Prüfungsräumen werden Hinweisschilder der BzgA (siehe Anlage) zum Infektionsschutz ausgehängt, die z.B. über allgemeine Schutzmaßnahmen wie Händehygiene, Abstand sowie Husten- und Nies-Etikette informieren.
. Für die Toilettenbenutzung sind Laufwege durch die Schule auszuweisen, die Begegnungen verhindern. Auch die Toilettenräume werden vor und nach jeder Prüfung eingehend gereinigt, und die Verfügbarkeit von Seife und Papiertüchern wird sichergestellt.
. An zentralen Stellen im Schulgebäude soll Desinfektionsmitteln bereitgestellt werden. Vor dem Zugang zu den Toilettenbereichen soll ein Wartebereich eingerichtet werden, der mit einer Prüfungsaufsicht besetzt ist, die sicherstellt, dass sich Prüflinge bei den Toilettengängen nicht begegnen. In den Toilettenräumen sollen geeignete Hygienehinweise zum richtigen Händewaschen aushängen.

Teilnehmende an den Prüfungen
. In der Schule dürfen sich nur unmittelbar am Prüfgeschehen beteiligte Personen (zum Beispiel Mitglieder der Prüfungskommissionen, Prüflinge) aufhalten. Sofort nach der Prüfung müssen die Prüflinge das Gelände verlassen. Die Prüfungsaufsicht stellt sicher, dass Ansammlung von Schülerinnen und Schülern beim Betreten und beim Verlassen des Schulgebäudes vermieden werden.
. Die Prüfungsaufsicht erfasst die anwesenden Personen in einer Anwesenheitsliste, die mindestens als Angaben enthält: Vor- und Familienname, vollständige Anschrift und Telefonnummer sowie Raumnummer und Sitzplatz. Die Anwesenheitsliste ist von der Schule für die Dauer von vier Wochen nach Ende der Abschlussprüfungen aufzubewahren und dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen auszuhändigen.
. Schülerinnen und Schüler, die zu einer Risikogruppe gehören, melden dies bei ihrer Schule an und werden die Möglichkeit erhalten, das Schulgebäude entweder durch einen gesonderten Eingang oder zu einer bestimmten Zeit einzeln zu betreten und in einem eigenen Prüfungsraum die Prüfung zu absolvieren.
. Schülerinnen und Schüler mit akuten respiratorischen Symptomen dürfen nicht an den regulären Prüfungsterminen teilnehmen, sondern nehmen die Nachholtermine wahr. Atteste müssen nicht sofort vorgelegt werden. Sollten während der Prüfung akute respiratorische Symptome auftreten (vor allem Husten, Halskratzen- bzw. Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Muskel- bzw. Gelenkschmerzen), wird die betroffene Person zur Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Prüfungsablaufs und zum Schutz der Gesundheit der weiteren Anwesenden die Prüfung in einem Einzelraum abschließen.
. An der Prüfungsdurchführung wirken sämtliche Lehrkräfte mit. Sie stehen als Prüfungsaufsicht zur Verfügung. Hiervon ausgenommen sind Lehrkräfte, die zu den Risikogruppen (z.B. ab einem Alter von 60 Jahren oder bei Vorliegen relevanter Grunderkrankungen usw.) zählen. 


Ministerin Prien: "Die Schulleiterinnen und Schulleiter stellen vor Ort sicher, dass diese Handlungsempfehlungen umgesetzt werden. Die Schulaufsicht und die örtlichen Gesundheitsbehörden werden bei Fragen selbstverständlich unterstützen."

Übersicht der Prüfungstermine
Nach den Prüfungsterminen für das Abitur stehen jetzt auch die Termine für den Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA) und Mittlerer Schulabschluss (MSA) fest. Die Prüfungen in den Kernfächern werden ab dem 11. Mai beginnen. Bildungsministerin Prien: "Wir wollen den Schülerinnen und Schülern die Zeit geben, die sie brauchen, um sich mit ihren Lehrkräften auf diese Prüfungen vorzubereiten. Deshalb starten die Schulen ihre Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 ab dem 22. April." Die Vorbereitungen an den Gemeinschaftsschulen finden immer an den Tagen statt, an denen keine Prüfungen sind. 

Abiturprüfungen an Gymnasien, Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe, Freien Waldorfschulen und nicht staatlich anerkannten Ersatzschulen:
Termine der schriftlichen Abiturprüfungen:
Di., 21. April 2020     Profilfächer (neuer Termin)
Fr., 24. April 2020     Kernfach-Fremdsprachen (außer Französisch)
Di., 28. April 2020     Kernfach Französisch
Do., 30. April 2020     Kernfach Deutsch
Di., 5. Mai 2020        Kernfach Mathematik
26. - 28. Mai 2020      Sprechprüfungen Englisch (neuer Termin)



Erster allgemeinbildender Schulabschluss (ESA)/Mittlerer Schulabschluss (MSA) an Gemeinschaftsschulen, Förderzentren, Freien Waldorfschulen und staatlich anerkannten Ersatzschulen:
Termine der schriftlichen Prüfungen:
Mo.,11.05. ESA Deutsch, MSA Englisch
Di., 12.05. ESA Mathematik, MSA Deutsch
Do., 14.05. ESA Englisch, MSA Mathematik

Die mündlichen Prüfungen beginnen ab dem 11.06.2020.

Abschlussprüfungen an Berufsbildenden Schulen Abiturprüfungen an den beruflichen Gymnasien:
Di., 21.04.     Deutsch
Fr., 24.04.     Mathematik
Mo./Di., 27./28.04.     Fachrichtungsbezogenes Prüfungsfach
Do., 30.04.     Englisch
Die mündlichen Prüfungen finden vom 15. bis 26. Juni 2020 statt.

Wer aus Krankheits- oder Quarantänegründen nicht zur Prüfung antreten könne, müsse sich aber keiner Sorgen machen. "Wie in jedem Jahr haben wir auch in dieser außergewöhnlichen Situation entsprechende Nachschreibetermine eingeplant", erläuterte Bildungsministerin Prien.

Mi

08

Apr

2020

Kinopreis Schleswig-Holstein wird erstmals per Video verliehen – Preisgeld wurde verdreifacht auf 150.000 Euro

KIEL. Der Kinopreis Schleswig-Holstein wird erstmals online verliehen. „Die Corona-Pandemie hat uns veranlasst, das Drehbuch für den Kinopreis umzuschreiben“, sagte Kulturministerin Karin Prien heute (8. April) in ihrer Grußbotschaft in dem von der Filmwerkstatt produzierten Videoclip. „Wir vergeben in diesem Jahr keine Hauptpreise und wir haben das Preisgeld verdreifacht. So können wir insgesamt 150.000 Euro vergeben.“ Das Geld werde auf alle 29 eingegangenen Bewerbungen verteilt. „Wir folgen damit dem Rat der Jury und würdigen, was sie alle vereint: Kinos sind unverzichtbare Orte der Kultur in diesem Land und wir alle wünschen uns, dass sie nach dieser Krise wieder für uns da sind“, so Prien. 

 

 

Das Preisgeld wird in diesem Jahr in drei Kategorien vergeben: 3 ehrenamtlich arbeitende Kinovereine ohne Haus erhalten je 1.300 Euro, 12 Kinos mit einer Leinwand erhalten je 4.000 Euro und 14 Kinos mit mehr als einer Leinwand bekommen je 7.000 Euro. Ministerin Prien: „Das ist ein weiterer Beitrag, um die Kinos durch die Krise zu bringen und ihre Existenz ein Stück weit zu sichern.“

 

Helge Albers, Geschäftsführer der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, ergänzt: „Mein Dank geht an Ministerin Prien für die schnellste und höchstdotierte Kinopreisverleihung aller Zeiten in Schleswig-Holstein. Die Verdreifachung der Preisgelder ist ein wichtiges Signal an die ausgezeichneten Kinobetreiberinnen und -betreiber – nicht nur als Geste für die geleistete Arbeit, sondern als konkrete und unbürokratische Hilfestellung. Ich hoffe, dass wir damit ein wenig Last von den Schultern nehmen und freue mich auf ein baldiges Wiedersehen in den tollen Kinos im hohen Norden.“

 

Das Video der Kinopreisverleihung mit Statements von Ministerin Karin Prien und FFHSH-Chef Helge Albers ist ab 16 Uhr auf www.ffhsh.de abrufbar. 

 

Der Kinopreis Schleswig-Holstein sollte ursprünglich in drei Kategorien vergeben werden: für ambitionierte Programmarbeit im ländlichen Raum, ferner für Kinos, die eine Erweiterung als kulturellen Ort anstreben und für Kinos mit einem besonders vielfältigen Programmangebot. Der Jury gehören an: Astrid Muckli, Muckli-Kino Betriebsgesellschaft (Aschendorf, Ostfriesland), Bernd-Günther Nahm, Dozent an der Fachhochschule Kiel, Stefanie Polek, Filmemacherin. Weitere Mitglieder sind je ein Vertreter der Filmwerkstatt Kiel und des Kulturministeriums. Die Organisation lag bei der Filmwerkstatt Kiel der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein.

 

Übersicht der am Kinopreis Schleswig-Holstein 2020 beteiligten Kinos

Zur Vergabe der insgesamt zur Verfügung stehenden Mittel in Höhe von 150.000 Euro hat sich die Jury des Kinopreises SH 2020 auf drei Kategorien verständigt, die für die 29 eingegangenen Bewerbungen zu Grunde gelegt wurde:

 

Kategorie I:   Kinovereine ohne eigenes Haus erhalten je 1.300 Euro

Kategorie II:  Häuser mit einer Leinwand erhalten je 4.000 Euro

Kategorie III: Häuser mit mehr als einer Leinwand erhalten je 7.000 Euro

 

Preisträger Kategorie I 

1.          Kommunale Kino Rendsburg e.V. 

2.          Kommunales Kino Bad Schwartau e.V. 

3.          Kommunales Kino Neustadt e.V.

 

Preisträger Kategorie II

1.          BURG Filmtheater Burg auf Fehmarn  

2.          ASTRA Filmtheater Plön 

3.          51 Stufen – Kino im Deutschen Haus Flensburg 

4.          TRAUM – Kino Kiel 

5.          Kino in der Pumpe – Kommunales Kino Kiel 

6.          Capitol - Lichtspiele Kappeln 

7.          Kino Mölln 

8.          Kino Deutsches Haus Meldorf 

9.          Kino im KDW Neumünster 

10.        Kommunales Kino Lübeck 

11.        Kino Nordlicht St. Peter Ording 

12.        Savoy Bordesholm 

 

Preisträger Kategorie III

1.          Lichtblick Filmtheater Oldenburg in Holstein 

2.          Lichtblick Filmtheater Heide 

3.          Filmhaus Lübeck 

4.          Kino-Center Husum 

5.          Studio Filmtheater am Dreiecksplatz Kiel

6.          Filmbühne Grömitz 

7.          Burgtheater Ratzeburg 

8.          Burg Kino Uetersen 

9.          Beluga Kino Quickborn 

10.        Kleines Theater Schillerstraße GmbH 

11.        Schauburg Filmtheater Rendsburg 

12.        Metro-Kino im Schloßhof Kiel  

13.        LichtBlick Inselkino Amrum 

14.        LichtBlick Filmtheater Büsum

Mi

08

Apr

2020

Stand 08.04. mit einer Zusammenfassung vom 07.04.:

 

Gemeldete Fälle1830 Fälle wurden bislang seit Beginn der Epidemie insgesamt in Schleswig-Holstein der Landesmeldestelle gemeldet (+ 95 im Vergleich zur Meldung am Vortag). Die Anzahl inzwischen genesener Personen ist nicht meldepflichtig und daher nicht statistisch bei der Landesmeldestelle erfasst. 

 

Hospitalisierung seit Beginn der Epidemie: 257 Personen sind oder waren demnach in klinischer Behandlung (+ 6 im Vergleich zur Meldung am Vortag). 


Hospitalisierung derzeit: 153 Personen befinden sich derzeit in klinischer Behandlung. (+2 im Vergleich zur Meldung am Vortag).

 

Todesfälle: 28 Todesfälle im Zusammenhang mit der Viruserkrankung gemeldet (+1 Herzogtum Lauenburg, +1 Rendsburg-Eckernförde, +1 Schleswig-Flensburg, +1 Segeberg, im Vergleich zur Meldung am Vortag). Enthalten ist ein Todesfall in Ägypten, der Schleswig-Holstein zugerechnet wird, da der Verstorbene Einwohner in Schleswig-Holstein war. 

In der Anlage finden Sie eine grafische Übersicht der Landesmeldestelle, Institut für Infektionsmedizin an der CAU, zum Geschehen im Land. 

 

Basis für die Daten sind die Zahlen, die die Kreise und kreisfreien Städte auf dem offiziellen Meldeweg der Landesmeldestelle mitteilen. Da die Datenerfassung und Übermittlung Zeit benötigt, können Abweichungen von den vor Ort kommunizierten Fällen entstehen. Im Einzelfall kann es auch zu einer Reduzierung der gemeldeten Fälle kommen, z.B. wenn sich eine Meldung nicht bestätigt hat.