Jetzt schnell Geld für digitales Lernen beantragen

Schleswig-Holstein erhält 17 Millionen Euro aus dem Sofortausstattungsprogramm des Bundes zur Unterstützung des digitalen Lernens. Das Land stockt die Summe um weitere zehn Prozent auf, sodass für die Ausstattung der Schulen insgesamt 18,73 Millionen Euro zur Verfügung stehen, die die Schulträger ab sofort beantragen können. Diese Mittel werden zusätzlich zu den bereits vorhandenen DigitalPakt-Mitteln bereitgestellt.  

 

Aus dem DigitalPakt erhalten die Schulen im Land insgesamt 142 Millionen für den Aufbau, die Erweiterung und Verbesserung der digitalen Infrastruktur.

   

Zur heute verkündeten Förderrichtlinie zum Sofortausstattungsprogramm erklärt die Landtagsabgeordnete Anita Klahn: 

 

„Die Corona-Krise hat deutlich gezeigt, dass unsere Schulen einen großen Nachholbedarf bei der Digitalisierung haben. Der Einsatz digitaler Lernangebote ist keine Spinnerei, sondern längst überfällig. Ich freue mich daher, dass unser Kreis Stormarn weitere 1,5 Millionen Euro erhält, sodass Laptops bzw. Tablets angeschafft werden können. Alle Schülerinnen und Schüler müssen mit den gleichen mobilen Endgeräten arbeiten können, damit die Chancengerechtigkeit innerhalb einer Schulklasse bei der technischen Ausstattung gewährleistet wird. Uns als Jamaika-Partner war es ein besonderes Anliegen, dass sich das Land im Rahmen seiner Möglichkeiten ebenfalls an der Finanzierung beteiligt. 

 

Der Kreis Stormarn erhält bereits mehr als 11 Millionen Euro aus dem DigitalPakt für den Aufbau, die Erweiterung und Verbesserung der digitalen Infrastruktur. Das Sofortausstattungsprogramm für die Anschaffung von mobilen Endgeräten ist daher eine gute Ergänzung zum DigitalPakt. Schulen, die im Zuge der Corona-Krise bereits schnell reagiert und Geräte beschafft haben, können jetzt ebenso Mittel beantragen wie Schulen, die mit Laptops oder Tablets ins kommende Schuljahr starten wollen. Wichtig ist, dass sich die Schulen jetzt zügig um die technische Ausstattung für das digitale Lernen kümmern, denn wir wissen nicht, wie sich das Infektionsgeschehen in der nächsten Zukunft entwickeln wird. Sollte eine Schule im Einzelfall vorübergehende müssen, dürfen unsere Schülerinnen und Schüler nicht die Leidtragenden sein. Niemand darf den Anschluss verlieren, weil sie oder er nicht die Möglichkeit hat, am digitalen Lernen teilzuhaben.“