THEMA: VERKEHR

 

 

 

 

 

 

 

KLARER KURS FÜR NEUE CHANCEN

 

Mit Augenmaß und Vernunft

Der ÖPNV ist integraler Bestandteil liberaler Verkehrspolitik. Er entlastet die Straßen, senkt den Schadstoffausstoß, sichert die Beweglichkeit des Bürgers und die Beförderung von Schülerinnen und Schülern aus den ländlichen Gebieten.
Trotzdem: Das Wirtschaftlichkeitsgebot muss auch im ÖPNV-Bereich eingehalten werden
.

 

Deshalb setzt sich die FDP dafür ein, dass ÖPNV-Betriebe verstärkt eigenwirtschaftlich arbeiten und durch ihr attraktives Angebot Kunden gewinnen.

 

Es gibt kein Gesetz, das öffentlicher Nahverkehr nur Verluste machen darf. Der Kreis soll nur dann an Verlusten beteiligt werden, wenn es sich bei der jeweiligen Strecke um ein Grundangebot handelt.

Der Kreis unterstützt den weiteren Ausbau des Netzes, wenn die dadurch bevorteilten Städte und Gemeinde für die entstehenden zusätzlichen Kosten aufkommen.


Keine Besitzstandwahrung. 
Buslinien, die keiner nutzt, braucht niemand. Diese müssen konsequent eingestellt werden. Genauso muss die Politik aber auch für Veränderungen, neue Taktungen und neue Verbindungen offen sein, wenn sich entsprechender Bedarf zeigt. Durch die Zusammenarbeit mit den Nachbarkreisen (gemeinsame Ausschreibungen) werden Einsparungen und Verbesserung der Qualität erreicht.

 

Die FDP fordert den Einsatz zusätzlicher Schulbusse, bis idealerweise jeder Schüler einen Sitzplatz erhält und der ÖPNV damit auch den gesetzlichen Vorgaben entspricht.
Die FDP fordert einen bedarfsorientierten Einsatz von Fahrzeugen sowie die fortlaufende Anpassung des Fahrplans bei den Schulbussen an den Stundenplan
.

 

Aufgrund der gestiegenen Fahrgastzahlen will die FDP außerdem mittelfristig den Bau eines

durchgehenden dritten Gleises nach Bad Oldesloe (S 4), um den absehbaren Steigerungen des Passagier- und Güterverkehrs Rechnung zu tragen.

 

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Ausbau und Zuverlässigkeit des schienengebundenen ÖPNV
Die FDP fordert, dass sich der Landrat bei der Landesregierung dafür einsetzt, dass die Bahn sich intensiv damit auseinandersetzt,

  •   die Verspätungen und Zugausfälle z.B. durch Vorhaltung von Reservezügen und  

  •     Ausarbeitung praktikabler und realistischer Notfallszenarien deutlich zu reduzieren,

  •   die Kapazität der Züge in den Stoßzeiten durch Verlängerung der Züge oder Einsatz  

  •     weiterer Sprinter deutlich zu erhöhen und damit die Bahn attraktiver zu machen und

  •   bei der erneuten Ausschreibung und Vergabe des öffentlichen Nahverkehrs auf dieser

  •     Strecke die Verlässlichkeit des Bahnverkehrs ein Auswahlkriterium wird.

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Straßenbaumaßnahmen miteinander abstimmen

252 km Kreisstraßen stehen in Stormarn zur Verfügung. Um dieses Netz bei gleicher Qualität instand zu halten und gleichzeitig Kosten zu senken, fordert die FDP, geplante Baumaßnahmen mit den Nachbarkreisen abzusprechen und gemeinsam auszuschreiben. Durch diese Zusammenarbeit wird außerdem durch eine Angleichung der Straßenverhältnisse die Verkehrssicherheit erhöht.


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Radwegenetz sinnvoll ausbauen

Der Radwegenetz-Ausbau muss kritisch analysiert und verbessert werden. Das bisherige Prinzip, nach dem immer dort Radwege entstehen, wo gerade eine Straße saniert wird, hält die FDP für nicht bedarfsgerecht und falsch. Dadurch entstehen mit großem Aufwand und Kosten vielfach Radwege am Bedarf vorbei, während die Bürger um die wirklich notwendigen Radwege hart kämpfen müssen.

 

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Verkehrsüberwachung als Sicherheitsfaktor

Die FDP hat in der Vergangenheit nicht verhindern können, dass der Kreis Stormarn selbst eine Geschwindigkeitsmessanlage betreibt. Die Befürchtung der FDP, dass es sich in erster Linie um eine Maßnahme zur Haushaltssanierung handelt, hat sich leider bestätigt. So lange, wie keine nachweisbaren Sicherheitslücken im Straßenverkehr bestehen, wird die FDP sich gegen fest installierte „Blitzanlagen“ aussprechen.

 

Die FDP fordert weiterhin, diese Anlage(n) ausschließlich dort zu nutzen, wo tatsächlich aus Sicherheitsgründen eine Geschwindigkeitsüberwachung am sinnvollsten ist – also vor Schulen, Krankenhauseinfahrten, Kindergärten etc..

 

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Vorausschauende Verkehrspolitik und Verkehrsplanung

Die Metropolregion wird sich in den nächsten zehn Jahren stark entwickeln. Der Kreis Stormarn ist hier von ganz besonders betroffen. Die Feste Fehmarnbeltquerung wird kommen. Die Stadt Hamburg wird die Kapazität des Hafens steigern und die Köhlbrandbrücke wird mittelfristig erneuert werden müssen.

 

Der Verkehr wird stark zunehmen, es drohen Staus und die Fahrzeuge werden teilweise auf Nebenstraßen in Stormarn ausweichen. Diese Gefahren müssen analysiert werden, um rechtzeitig gegenzusteuern. Daher ist insbesondere mit der Stadt Hamburg eine erhebliche Intensivierung der Zusammenarbeit im Bereich des Straßenbaus und der Verkehrsplanung notwendig.

 

Die FDP wird sich dafür einsetzen, dass sich der Kreis Stormarn aktiv, vorausschauend und rechtzeitig mit diesem Thema auseinandersetzt und Lösungen findet.

 

Außerdem fordert die FDP

  •   den durchgängigen Ausbau der B 404 zur Autobahn,

  •   den Weiterbau der A 21,

  •   den anwohnerorientierten Lärmschutz an der A1,

  •   die Entschärfung der gefährlichen Autobahnabfahrt Siek/Ahrensburg an der A1,

  •   die Entschärfung der Autobahnzu- und -abfahrt Stapelfeld an der A1,

  •   die Ortsumgehung Hammoor,

  •   die Planung der Entlastungs- und Umgehungsstraße in Tangstedt und

  •   dass der Güterverkehr von der Straße auf die Schiene verlagert werden soll.

 

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Bevölkerungswachstum bedeutet Verkehrswachstum
Ein weiterer entscheidender Faktor für die Verkehrsentwicklung in Stormarn wird die künftige Wohnbauflächenentwicklung und damit einhergehend die Entwicklung der Bevölkerungszahl in Stormarn sein.


Wir setzen uns für eine aktive Steuerung dieser Entwicklung ein mit klaren Zielen für Bevölkerungsentwicklung und Flächenverbrauch. Dabei sind die unterschiedlichen örtlichen Entwicklungsinteressen zu berücksichtigen. Wir wollen Stormarn als liebenswerten attraktiven Wohnort erhalten und die Verkehrsströme beherrschbar gestalten.

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